Wasserfilter: Fragen und Antworten

Der grosse Ratgeber rund um gutes Trinkwasser

Wer sich zum ersten Mal mit Wasserfiltern beschäftigt, stellt sich viele Fragen. Brauche ich überhaupt einen Filter? Was ist mit Osmose, was mit Brita? Welcher Filter ist eigentlich Testsieger? Und schmeckt mein Leitungswasser dann am Ende noch nach etwas?
Wir haben auf diesen Seiten zusammengetragen, was uns Kundinnen und Kunden in fast 30 Jahren am häufigsten gefragt haben. Und was die Menschen heute bei Google suchen, wenn sie über Wasserqualität nachdenken. Sie finden hier keine Werbeversprechen, sondern ehrliche Antworten. Mal mit Studien belegt, mal mit gesundem Menschenverstand. Immer in verständlicher Sprache.

Osmose und Umkehrosmose

Das kommt darauf an, was Sie erreichen wollen. Eine Osmoseanlage entfernt fast alles, also Schadstoffe und Mineralien. Sie benötigt Strom, einen Wasseranschluss und produziert Abwasser. Ein Aktivkohle-Filter mit PI-Technologie wie bei MAUNAWAI entfernt Schadstoffe zuverlässig, behält aber die Mineralien im Wasser. Er funktioniert ohne Strom, ohne Installation und ohne Wasserverschwendung. Wenn Sie sauberes, mineralreiches Wasser möchten, das Ihr Körper gut verwerten kann, ist ein guter Wasserfilter die natürlichere Wahl. Osmose ist eher für Spezialanwendungen sinnvoll, etwa wenn das Ausgangswasser extrem belastet ist.

Das ist eine Beobachtung, die viele Menschen machen. Eine plausible Erklärung: Osmosewasser ist "leer". Es enthält keine Mineralien, die im Körper für die Wasseraufnahme wichtig sind. Ihr Körper sucht nach dem Trinken weiter nach Mineralien, die mit dem Wasser kommen sollten. Das kann sich als anhaltender Durst äussern. Mineralreiches Wasser sättigt dagegen schneller, weil es dem Körper das gibt, was er erwartet. Wer schon einmal aus einer Bergquelle getrunken hat, kennt dieses Gefühl: ein Schluck, der wirklich satt macht.

Der Körper braucht Elektrolyte für nahezu alle Stoffwechselvorgänge. Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium sind keine Beigabe, sondern Voraussetzung für Nervenfunktion, Muskelarbeit und Zelltransport. Die WHO dokumentiert in ihrem Report zu Mineralstoffen im Trinkwasser, dass langfristiger Konsum von mineralarmem Wasser zu Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen und in seltenen Fällen zu metabolischer Azidose führen kann. 
Eine grosse schwedische Kohortenstudie mit 26.733 Frauen zeigte zudem, dass Trinkwasser mit höherem Magnesium- und Calciumgehalt mit einem geringeren Risiko für Schlaganfall verbunden war. Bei ausgewogener Ernährung mit viel Gemüse und Obst lässt sich das Mineraldefizit aus Osmosewasser zumindest teilweise auffangen.

Drei Gründe sprechen dagegen. Erstens: Osmosewasser enthält keine Mineralien mehr, also auch kein Calcium und kein Magnesium. Diese gehören zur natürlichen Wasserversorgung des Körpers. Zweitens: Demineralisiertes Wasser hat einen sauren pH-Wert und kann den Elektrolythaushalt stören. Drittens: Osmosewasser ist nicht haltbar. Weil ihm die innere Struktur fehlt, nimmt es Substanzen aus Plastik- oder Glasbehältern auf. Wer dauerhaft Osmosewasser trinkt und nicht besonders mineralreich isst, riskiert ein Defizit, das schwer auszugleichen ist.

Die Weltgesundheitsorganisation hat in einem ausführlichen Bericht festgestellt, dass dauerhafter Konsum von demineralisiertem Wasser nachteilige Effekte auf den Mineral- und Wasserhaushalt des Körpers haben kann. Der WHO-Wissenschaftler Frantisek Kozisek beschreibt in der Studie, dass mineralarmes Wasser Elektrolyte aus dem Körper ausschwemmen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und viele Wissenschaftler warnen deshalb vor dem ausschliesslichen Gebrauch von demineralisiertem Wasser, zu dem auch Osmosewasser gehört. Bei einseitiger Ernährung kann das Trinken von mineralarmem Wasser den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Wer Osmosewasser trinkt, sollte deshalb besonders auf eine mineralreiche Ernährung achten.

Osmose-Anlagen filtern nicht nur Schadstoffe heraus, sondern auch die wertvollen Mineralien. Das Wasser wird demineralisiert und sauer (pH-Wert um 4,5 bis 5,0). Es ist nicht lagerfähig, weil es Substanzen aus den Behältern aufnimmt. Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass demineralisiertes Wasser zudem korrosiv wirkt: es löst Metalle aus Leitungen und Behältern. Hinzu kommen praktische Nachteile: Osmose-Anlagen brauchen Strom, einen Wasseranschluss und produzieren erhebliches Abwasser. Auf einen Liter gefiltertes Wasser kommen typischerweise drei bis fünf Liter Spülwasser. Auch die Anschaffungs- und Wartungskosten liegen deutlich höher als bei einem Gravitationsfilte

In der Praxis ist „Umkehrosmose" einfach der technisch korrekte Begriff für die haushaltsüblichen Osmose-Anlagen. Beide Bezeichnungen meinen dasselbe Verfahren: Leitungswasser wird unter Druck durch eine sehr feine Membran gepresst, die fast alle gelösten Stoffe zurückhält. Wenn jemand also „Osmose-Anlage" sagt, ist meist die Umkehrosmose gemeint. Der ursprüngliche Begriff „Osmose" stammt aus der Biologie und beschreibt einen natürlichen Vorgang in Zellen. In der Wasseraufbereitung wird dieser Prozess technisch „umgekehrt", daher der Name.

Brauche ich überhaupt einen Wasserfilter?

Diese Frage stellt sich vor allem, wenn jemand Osmosewasser meint. Bei einem guten Aktivkohle-Filter mit Mineralerhaltung sprechen keine gesundheitlichen Gründe gegen das tägliche Trinken. Im Gegenteil: Die Reduktion von Schadstoffen ist sinnvoll, der Erhalt der Mineralien ebenfalls. Probleme entstehen erst, wenn Filter falsch genutzt werden: zu lange ohne Wechsel, falsche Lagerung des gefilterten Wassers oder eben Osmose-Anlagen, die alle Mineralien entfernen. Wer einen geprüften, hochwertigen Filter regelmässig pflegt und das gefilterte Wasser zügig verbraucht, trinkt Wasser in hoher Qualität.

Unbedenklich sind Filter, die zwei Bedingungen erfüllen. 
Erstens: Sie reinigen das Wasser nachweislich von den relevanten Schadstoffen. Achten Sie auf unabhängige Tests und Studien, nicht nur auf Werbeaussagen. 
Zweitens: Das Filtermaterial selbst darf keine unerwünschten Stoffe an das Wasser abgeben. In Deutschland regelt die Liste gemäss § 20 Trinkwasserverordnung des Umweltbundesamtes, welche Aufbereitungsstoffe und Filtermedien für die Trinkwasseraufbereitung zugelassen sind. Wichtig ist auch der regelmässige Wechsel der Filterkartuschen. Ein Filter, der zu lange im Einsatz bleibt, wird selbst zur Belastung. Hochwertige Hersteller weisen klar aus, wann gewechselt werden muss.

Wenn Wasser länger als vier Stunden in den Rohren Ihrer Hausinstallation steht (Stagnationswasser), können sich darin Stoffe aus den Leitungen lösen. Dazu gehören kleine Mengen Kupfer, Zink oder bei alten Gebäuden auch Blei. 
Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb: Wasser, das vier Stunden oder länger in der Leitung gestanden hat, kurz ablaufen lassen, bis es etwas kühler über die Finger läuft. 
Die Fingerprobe ist eine zuverlässige Methode: Frisches Wasser ist merklich kühler als Stagnationswasser. Diese Empfehlung gilt besonders nach dem Aufstehen, nach dem Urlaub oder nach längeren Abwesenheiten. Säuglingsnahrung sollte nie mit Stagnationswasser zubereitet werden.

Die unabhängige Verbraucherorganisation Altroconsumo formuliert es so: Abgesehen von Einzelfällen schmeckt Leitungswasser gut, ist gesund und wird kontrolliert. Sie müssen also keine Angst haben, es zu trinken. Mineralwasser hat dagegen eine erhebliche Umweltbilanz: Herstellung, Transport, Plastikmüll. Hochwertiges Mineralwasser kostet einiges pro Liter, gefiltertes Leitungswasser etwa 12 Cent. Die Antwort hängt also davon ab, was Ihnen wichtig ist. Geschmack, Umwelt, Preis: in allen drei Punkten gewinnt gefiltertes Leitungswasser für die meisten Haushalte.

Grundsätzlich nichts. Leitungswasser ist in Mitteleuropa sicher trinkbar und gut kontrolliert. Was viele Menschen stört, ist eher der Geschmack: Chlor, Kalk oder ein metallischer Beigeschmack aus den Hausleitungen. Hinzu kommen Sorgen, die statistisch klein, aber nicht ausgeschlossen sind: Rückstände aus der Landwirtschaft, PFAS in bestimmten Regionen, alte Hausinstallationen, Mikroplastik. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, ohne auf Plastikflaschen umzusteigen, ist mit einem Filter gut beraten. Komplett vermeiden sollten Sie Leitungswasser nur in Ausnahmefällen, etwa nach Belastungswarnungen Ihres Versorgers.
Mehr dazu im Artikel Leitungswasser trinken - ja oder nein?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Leitungswasser eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel überhaupt. Das Umweltbundesamt bestätigt, dass mehr als 99 Prozent der Messwerte die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllen oder übertreffen. Trotzdem gibt es gute Gründe für einen Filter. Erstens decken die Grenzwerte nicht alles ab. Mit der neuen Trinkwasserverordnung von 2023 wurden PFAS und Bisphenol A erst seit kurzem überhaupt reguliert. Zweitens passiert auf dem Weg vom Wasserwerk zu Ihrem Hahn einiges: alte Leitungen, Hausinstallation, gegebenenfalls Bleirohre in älteren Gebäuden. Ein guter Filter ist eine Versicherung gegen das, was die Statistik nicht zeigt.

Wasserfilter im Vergleich

Die MAUNAWAI Kini ist mehrfacher Testsieger bei Altroconsumo, der grössten unabhängigen Verbraucherorganisation Italiens. Im Vergleichstest gegen 14 weitere Wasserfilterkannen schnitt die Kini bei allen geprüften Verunreinigungen am besten ab. Sie reduzierte Nitrate um 79 Prozent, entfernte 100 Prozent der getesteten Lösungsmittel und Trihalomethane und enthärtete das Wasser nicht übermässig. Die Testlaboratorien lobten besonders, dass die Kini Schadstoffe entfernt, ohne dem Wasser die positiven Eigenschaften zu nehmen.
Wenn 14 Wasserfilter gegeneinander antreten

Wie jede Filtertechnologie hat auch der Ionenaustausch seine Eigenheiten. Erstens: Das Verfahren erhöht den Natriumgehalt im Wasser leicht, weil Calcium und Magnesium gegen Natrium getauscht werden. Bei salzbewusster Ernährung ist das ein Punkt zum Mitdenken. Zweitens: Das Filterprofil ist auf Wasserhärte und Chlor konzentriert. PFAS, Medikamentenrückstände oder Mikroplastik liegen ausserhalb dieses Profils. Drittens: Die kurzen Wechselintervalle von etwa vier Wochen bedeuten regelmässige Folgekosten und brauchen Disziplin im Alltag. Wenn der Wechsel zuverlässig eingehalten wird, ist das gut beherrschbar. Für ein breiteres Filterspektrum mit längeren Intervallen gibt es heute weiterentwickelte Lösungen.

Brita ist eine etablierte Marke mit langer Geschichte und einem klaren Profil. Die klassischen Kartuschen arbeiten mit Ionenaustausch und sind vor allem auf Wasserhärte und Chlor ausgelegt. Wer genau das sucht, ist mit Brita gut bedient. Andere Anforderungen liegen ausserhalb des Filterprofils: Schadstoffe wie PFAS oder Mikroplastik gehören nicht dazu, und der Ionenaustausch tauscht Calcium und Magnesium teilweise gegen Natrium. Wer ein breiteres Filterspektrum bei gleichzeitigem Erhalt der natürlichen Mineralien sucht, schaut sich besser nach anderen Systemen um. Es geht weniger um besser oder schlechter, eher um die passende Lösung für Ihren Bedarf.

Den einen „besten Filter der Welt" gibt es nicht, weil es darauf ankommt, was Sie filtern wollen, wie hart Ihr Wasser ist und welche Bauform zu Ihnen passt. Was sich aber objektiv messen lässt: Filterleistung in unabhängigen Tests, Studienlage zu Schadstoff-Reduktion und Erhalt der Mineralien. Die MAUNAWAI Kini ist mehrfacher Testsieger bei Altroconsumo und wurde in einer 12-monatigen Langzeitstudie am Grazer IIREC geprüft. Für Familien mit hartem Wasser und dem Wunsch nach mineralreichem, schadstoffarmem Trinkwasser ist sie eine der bestmöglichen Wahlmöglichkeiten in dieser Bauform.

Gemessen an verkauften Stückzahlen ist Brita in Europa der Marktführer bei Wasserfilterkannen. Das ist über Jahrzehnte gewachsen, mit einem klaren Sortiment und hoher Bekanntheit. Wer einen Filter sucht, denkt oft zuerst an Brita. Marktführerschaft und Testsiegerschaft sind allerdings zwei verschiedene Dinge. In unabhängigen Vergleichstests schneiden manchmal kleinere Anbieter bei der Filterleistung besser ab. Die MAUNAWAI Kini etwa ist mehrfacher Testsieger bei Altroconsumo, gemessen an Stückzahlen aber ein Nischenprodukt. Beides hat seine Berechtigung. Was für Sie passt, hängt davon ab, was Sie vom Filter erwarten.

Eine pauschale Antwort wäre unseriös, weil verschiedene Filter unterschiedliche Stoffgruppen besser oder schlechter entfernen. Im unabhängigen Altroconsumo-Test schnitt die MAUNAWAI Kini bei der Gesamtleistung am besten ab: 100 Prozent Reduktion bei Lösungsmitteln und Trihalomethanen, 79 Prozent bei Nitraten. In einer separaten DAkkS-akkreditierten Laborstudie des Potsdamer Wasser- und Umweltlabors entfernte unser Filtersystem alle zehn getesteten PFAS-Substanzen zu über 99,99 Prozent. Sie waren nach der Filterung nicht mehr nachweisbar. 
PFAS sind besonders relevant, weil die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit eine sehr niedrige tolerierbare Wochenaufnahme festgelegt hat: 4,4 Nanogramm pro Kilogramm Körpergewicht für die Summe der vier wichtigsten Verbindungen. 
Wichtig: Achten Sie nicht nur darauf, was ein Filter entfernt, sondern auch, was er erhält.

Was passiert in meinem Körper?

Stilles Leitungswasser verursacht in der Regel kein Sodbrennen. Im Gegenteil: Wasser hilft, die Säure im Magen zu verdünnen und ist meist die erste Empfehlung bei leichtem Sodbrennen. Auslöser für Sodbrennen sind eher kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Kaffee, Alkohol, fettige oder scharfe Speisen. Wenn Sie nach dem Trinken von Leitungswasser regelmässig Sodbrennen verspüren, kann das selten am Wasser selbst liegen. Eher an der Temperatur (eiskaltes Wasser reizt manche Mägen) oder an einer empfindlichen Magenschleimhaut. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Das hängt vom Filter ab. Bei einem guten Aktivkohle-Filter mit Mineralerhaltung passiert genau das, was passieren soll: Sie trinken weniger Schadstoffe, behalten aber die wertvollen Mineralien. Ihr Körper bekommt Calcium und Magnesium über das Wasser, der Elektrolythaushalt bleibt im Gleichgewicht. Bei Osmosewasser ist es anders: Hier fehlen die Mineralien, was bei langfristigem Konsum und einseitiger Ernährung zu einem Defizit führen kann. Kurz gesagt: Filtern ist sinnvoll, aber das „Wie" entscheidet. Lebendiges, mineralreiches Wasser ist die natürliche Wahl, demineralisiertes Wasser eher die Notlösung.

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