Warum gutes Wasser nicht leer sein darf

Es klingt erstmal logisch: Alles rausfiltern, dann ist das Wasser rein. Und rein ist gut. Genau so funktionieren Umkehrosmoseanlagen. Sie pressen Wasser durch eine halbdurchlässige Membran, die praktisch alles zurückhält – Schadstoffe, Kalk, aber auch sämtliche Mineralien und Spurenelemente. Das Ergebnis ist Wasser, wie es in der Natur so gut wie nicht vorkommt. Das Problem: Diese Membran unterscheidet nicht zwischen Gut und Schlecht. Sie entfernt alles.

Warum Ihr Körper Mineralien im Wasser braucht

Calcium: Einer der wichtigsten Mineralstoffe für Knochen und Zähne. Aber Calcium ist auch an der Blutgerinnung, der Muskelkontraktion und der Signalübertragung zwischen Nervenzellen beteiligt. Calciummangel kann langfristig zu Osteoporose führen. Besonders für vegan lebende Menschen oder Menschen mit Milcheiweißunverträglichkeit ist Calcium aus dem Trinkwasser eine wertvolle Ergänzung. Die Bioverfügbarkeit von Calcium aus Wasser ist gut: Studien zeigen eine Resorptionsrate von 37 bis 49 % – vergleichbar mit der aus Milch.

Magnesium: Es gibt kaum eine Zellfunktion, die nicht von Magnesium beeinflusst wird. Es ist am Energiestoffwechsel beteiligt, unterstützt Muskel- und Nervenfunktion und spielt eine Rolle beim Aufbau von Knochensubstanz. Magnesium ist auch wichtig für das Herz-Kreislauf-System und das zentrale Nervensystem.

Kalium und Natrium: Gemeinsam sorgen sie für die sogenannte Lebensspannung an der Zellmembran – das elektrische Potenzial, das die Grundlage für die Kommunikation zwischen Ihren Zellen bildet. Ohne dieses Gleichgewicht könnten Ihre Nerven keine Signale weiterleiten und Ihre Muskeln sich nicht zusammenziehen.

Spurenelemente: Zink, Silicium, Bor und andere Spurenelemente kommen in natürlichem Quellwasser in kleinen, aber wertvollen Mengen vor. Sie unterstützen Immunsystem, Zellregeneration und Wachstum. In der Natur werden sie auf dem Weg durch verschiedene Gesteinsschichten ins Wasser eingetragen.

Was die Forschung sagt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist in diesem Punkt klar: Entsalztes Trinkwasser muss mit Mineralien angereichert werden. Dieser Standpunkt basiert auf umfangreichen Studien, die zeigen, dass dauerhaft mineralarmes Wasser gesundheitliche Risiken birgt.

Studien aus der Tschechischen Republik und der Slowakei dokumentierten bei Menschen, die regelmäßig Osmosewasser tranken, vermehrt Muskelkrämpfe, Erschöpfung und Elektrolytstörungen. Calciumarmes Wasser wird mit einem höheren Risiko für Knochenbrüche bei Kindern in Verbindung gebracht. Auch Zusammenhänge mit Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht wurden beobachtet. Die WHO weist darauf hin, dass demineralisiertes Wasser für Schwangere und Stillende besonders kritisch sein kann.

Ein oft übersehener Aspekt: Wer mit demineralisiertem Wasser kocht, verliert zusätzlich Mineralien aus den Lebensmitteln. Studien beziffern den Verlust bei Calcium und Magnesium auf rund 60 %. Bei Spurenelementen wie Kobalt liegt er sogar bei über 80 %. Das Wasser „zieht" die Mineralien aus der Nahrung, weil es selbst so arm daran ist – ein osmotischer Effekt.

Trinkwasser mit ausreichend Calcium und Magnesium hingegen senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen messbar. Besonders auffällig: Das Risiko für plötzlichen Herztod steigt bei mineralarmem Wasser deutlich an.

Die Gegenposition – und warum sie nicht alles erklärt

Manche Wissenschaftler argumentieren, dass die über Wasser aufgenommenen Mineralmengen im Vergleich zur Nahrung vernachlässigbar sind. Dreieinhalb Scheiben Vollkornbrot decken den täglichen Magnesiumbedarf eines Erwachsenen etwa zur Hälfte – um die gleiche Menge über Wasser aufzunehmen, müsste man mehr als 12 Liter trinken.

Das stimmt rechnerisch. Aber es übersieht zwei Dinge: Erstens geht es beim Wasser nicht nur um die Menge der Mineralien, sondern auch um deren Bioverfügbarkeit. In Wasser gelöste Mineralien können vom Körper besonders gut aufgenommen werden. Zweitens haben die im Wasser enthaltenen Mineralien eine strukturgebende Funktion – sie beeinflussen die Clusterbildung und damit die Eigenschaften des Wassers selbst.

Der MAUNAWAI-Ansatz

Wir gehen einen anderen Weg als die Umkehrosmose. Unsere PI-Technologie entfernt Schadstoffe gezielt – und erhält gleichzeitig die wertvollen Mineralien und Spurenelemente. Mehr noch: Durch 21 hochporöse Mineralkeramiken wird das Mineraliengleichgewicht des Wassers neu ausbalanciert.

Das Ergebnis ist Wasser, das nicht nur sauber ist, sondern auch reich – so wie es die Natur vorgesehen hat. Kein leeres Wasser, das dem Körper Mineralien entzieht, sondern Wasser, das ihn nährt.

Geschmack als Qualitätsmerkmal

Es gibt einen einfachen Test, den jeder selbst machen kann: Trinken Sie ein Glas Osmosewasser und danach ein Glas MAUNAWAI-Wasser. Der Unterschied ist sofort spürbar. Osmosewasser schmeckt oft flach und leer – manche beschreiben es als „tot". MAUNAWAI-Wasser hat Geschmack, Frische und Körper. Das liegt an den Mineralien, die dem Wasser nicht nur seine gesundheitlichen Eigenschaften geben, sondern auch seinen Charakter.

In der Natur kommt mineralfreies Wasser praktisch nicht vor. Jede Quelle, jeder Bach, jeder See enthält Mineralien – sie sind Teil des natürlichen Kreislaufs. Wenn wir Wasser trinken, das alle Mineralien verloren hat, trinken wir etwas, das es so in der Natur nicht gibt. Unser Körper ist dafür nicht gemacht.

Gutes Wasser muss nicht perfekt rein sein. Es muss klug gefiltert sein – sauber von dem, was nicht hineingehört, und reich an dem, was Ihr Körper braucht. Das ist der Kern der MAUNAWAI-Philosophie: nicht alles entfernen, sondern das Richtige bewahren.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie unsere PI-Technologie dieses Gleichgewicht herstellt, lesen Sie weiter im Bereich „Unsere Technologie".

Ein Wort zur Debatte

Die Diskussion um Mineralien im Wasser ist in der Fachwelt lebendig – und das ist gut so. Beide Seiten haben Argumente, und wir respektieren auch die Position derer, die den Beitrag des Trinkwassers zur Mineralstoffversorgung für gering halten. Was für uns den Ausschlag gibt: Die WHO empfiehlt eindeutig, demineralisiertes Wasser nicht als Trinkwasser zu verwenden. Und die Studien zu gesundheitlichen Risiken von mineralarmem Wasser sind zu zahlreich, um sie zu ignorieren. Wir haben uns für den Weg entschieden, der uns – und der Natur – am sinnvollsten erscheint.

Quellen:

  • WHO: „Nutrients in Drinking Water" – Empfehlungen zur Mineralisierung von Trinkwasser
  • Forum Trinkwasser: „Calcium und Magnesium" (forum-trinkwasser.de)
  • Mineralienrechner.de: „Bioverfügbarkeit: Calcium & Magnesium im Mineralwasser"
  • Studien aus der Tschechischen Republik und Slowakei zu gesundheitlichen Auswirkungen von demineralisiertem Wasser (referenziert in WHO-Report)


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