Warum Flaschenwasser sich nicht lohnt

Warum der Umstieg von der Flasche zum Hahn sich lohnt, für Ihre Gesundheit, Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

17 Milliarden Einwegflaschen werden pro Jahr allein in Deutschland verbraucht. Transport, Reinigung und Rückführung hinterlassen auch bei Glaswasserflaschen einen erheblichen CO₂-Fussabdruck.

Das Wichtigste in Kürze:
  • In Deutschland werden pro Jahr rund 17 Milliarden Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Das sind etwa 210 Flaschen pro Person.
  • Auch Mehrweg-Glasflaschen verursachen durch Transport, Reinigung und Rückführung einen erheblichen CO₂-Fussabdruck.
  • Eine Studie der Columbia University (2024) fand durchschnittlich 240.000 Plastikpartikel pro Liter Flaschenwasser, davon 90 % Nanoplastik.
  • Wiederverwendbare Flaschen aus Tritan, Glas oder Edelstahl sind eine gute Alternative für unterwegs.
  • Die einfachste Lösung: Leitungswasser filtern und in wiederverwendbare Flaschen abfüllen.
  • 17 Milliarden Flaschen pro Jahr

    Deutschland trinkt Wasser aus Plastik. Rund 17 Milliarden Einweg-Plastikflaschen werden hierzulande jedes Jahr verbraucht. Pro Kopf sind das etwa 210 Flaschen. Für deren Herstellung werden jährlich rund 340.000 Tonnen Rohöl und Erdgaskondensate eingesetzt. Ein Liter Flaschenwasser verursacht laut der Deutschen Umwelthilfe bis zu 600-mal mehr CO₂ als ein Liter Leitungswasser.

    Dabei ist das Problem nicht nur die Flasche selbst. Hinter jeder einzelnen steht eine Kette aus Produktion, Abfüllung, Transport zum Supermarkt, Einkauf mit dem Auto, Rückgabe und Entsorgung oder Wiederverwertung. Selbst bei einer Recyclingquote von über 90 % werden immer noch mehr als die Hälfte aller Einwegflaschen aus Neumaterial hergestellt, nicht aus Rezyklat.

    Auch Mehrweg löst das Problem nicht vollständig

    Viele Menschen greifen bewusst zu Mehrweg-Glasflaschen. Das ist besser als Einweg, keine Frage. Aber auch Mehrweg hat einen ökologischen Preis. Die Flaschen werden im Schnitt etwa fünfzig Mal wiederbefüllt, bevor sie ersetzt werden. Jeder Zyklus bedeutet: einsammeln, transportieren, mit heissem Wasser und Reinigungsmitteln spülen, erneut befüllen, erneut transportieren.

    Die Deutsche Umwelthilfe hat berechnet, dass selbst Mehrweg-Glasflaschen pro Liter deutlich mehr CO₂ verursachen als Leitungswasser. Und Mehrweg-PET schneidet noch schlechter ab, weil die Flaschen weniger oft wiederverwendet werden können als Glas. Dazu kommt der Alltag: Wasserkisten schleppen, Pfandflaschen sammeln, regelmässig nachkaufen. Wer plastikfrei trinken möchte, muss einen Schritt weiter denken.

    Was in der Flasche mitkommt

    Flaschenwasser ist nicht nur eine Umweltfrage, sondern auch eine Frage der Wasserqualität. Eine Studie der Columbia University, veröffentlicht 2024, untersuchte Flaschenwasser dreier gängiger Marken und fand durchschnittlich 240.000 Plastikpartikel pro Liter. Die Werte lagen je nach Probe zwischen 110.000 und 400.000 Partikeln. 90 % davon waren Nanoplastik, also Partikel unter einem Tausendstel Millimeter, die tief in Gewebe und Organe eindringen können.

    Die Partikel stammen zum grossen Teil aus der Flasche selbst. Polyethylenterephthalat (PET), das Material der Flaschenwand, gibt insbesondere beim Öffnen und Schliessen Abrieb an das Wasser ab. Hitze, Sonnenlicht und lange Lagerung verstärken diesen Effekt. Wer Plastikflaschen im Auto oder in der Sonne stehen lässt, trinkt also mehr Plastik als nötig.

    Zum Vergleich: Leitungswasser enthält ebenfalls Mikroplastik, allerdings in deutlich geringeren Konzentrationen. Und es lässt sich filtern.

    Welche Alternativen es gibt

  • Wer plastikfrei trinken möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Der erste Schritt ist eine wiederverwendbare Flasche für unterwegs. Drei Materialien haben sich bewährt:

    Tritan ist ein BPA-freier Kunststoff, der ursprünglich für den medizinischen Bereich entwickelt wurde. Tritan-Flaschen sind leicht, bruchfest und geschmacksneutral. Sie geben keine messbaren Schadstoffe an das Wasser ab und lassen sich in der Spülmaschine reinigen.

    Glas ist die reinste Option. Glasflaschen sind vollständig geschmacksneutral und geben keinerlei Stoffe an das Wasser ab. Der Nachteil: Glas ist schwerer und bruchempfindlich. Für den Alltag zu Hause ist es die beste Wahl, für unterwegs braucht es eine Schutzhülle.

    Edelstahl (Spezifikation 304 oder 18/8) ist robust und langlebig. Doppelwandige Vakuumflaschen halten Wasser über Stunden kühl. Wichtig ist, auf lebensmittelechten Edelstahl zu achten, da günstige Varianten Nickel oder andere Metalle abgeben können.

    Alle drei Materialien sind eine deutliche Verbesserung gegenüber Einweg-PET. Die beste Kombination: eine wiederverwendbare Flasche und gefiltertes Leitungswasser als Quelle.

    Warum Leitungswasser die Basis ist

    Die einfachste Möglichkeit, plastikfrei zu trinken, ist Leitungswasser. Es kommt ohne Verpackung, ohne Transport und ohne Lagerung direkt zu Ihnen nach Hause. In Deutschland, der Schweiz und Österreich gehört Leitungswasser zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln.

    Allerdings gilt diese Kontrolle nur bis zum Hausanschluss. Danach liegt die Verantwortung beim Gebäudeeigentümer. Alte Leitungen aus Blei oder Kupfer, stagnierendes Wasser in selten genutzten Leitungen und Rückstände, die erst nach dem Wasserwerk ins Wasser gelangen, können die Qualität beeinflussen. Stoffe wie PFAS, Pestizide und Medikamentenrückstände werden von vielen Wasserwerken zudem nicht vollständig entfernt.

    Wer sichergehen möchte, filtert sein Leitungswasser. Ein guter Wasserfilter entfernt Schadstoffe, erhält die natürlichen Mineralien und macht aus kontrolliertem Leitungswasser Trinkwasser in einer Qualität, die kein Flaschenwasser erreicht.

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  • Die MAUNAWAI Kini Wasserfilterkanne macht plastikfreies Trinken im Alltag einfach. Sie funktioniert ohne Strom, ohne Wasseranschluss und ohne Plastikflaschen. Leitungswasser wird eingefüllt, fliesst durch Schwerkraft langsam durch die mehrstufige Kartusche und kommt als gefiltertes, mineralhaltiges Trinkwasser im unteren Becken an.

    Die Kartusche arbeitet bis zu drei Monate. Ein Vier-Personen-Haushalt, der von Flaschenwasser auf die Kini umsteigt, spart über 2.400 Plastikflaschen pro Jahr. Der Kartuscheninhalt besteht aus natürlichen Mineralien, die kompostierbar sind. Die Kini selbst besteht aus SMMA-Kunststoff, einem Material aus dem medizinischen Bereich, das BPA-frei ist und keine messbaren Partikel an das Wasser abgibt.

    Für unterwegs bietet MAUNAWAI Tritan-Trinkflaschen an, die Sie zu Hause mit gefiltertem Wasser befüllen. So trinken Sie auch ausser Haus plastikfrei und wissen, was in Ihrem Wasser steckt.

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