# Charbon actif issu de coques de noix de coco

*Aktivkohle aus Kokusnusschalen*



- **Aktivkohle aus Kokosnussschalen**: Das ist die erste Schicht, die Ihr Leitungswasser in unseren Filtern passiert. Sie entfernt das, was den Geschmack stört, und das, was im Wasser nichts zu suchen hat. Was bleibt, ist sauber genug, damit die folgenden Schichten ihre Arbeit machen können.
- **Was ist das?**: Aktivkohle entsteht, wenn pflanzliches Material unter sehr hoher Hitze und unter Sauerstoffausschluss verkohlt und anschliessend mit Wasserdampf „aktiviert" wird. Bei diesem Aktivierungsprozess sprengen die Dampfmoleküle Millionen kleiner Poren in das Material. Übrig bleibt ein Schwamm aus reinem Kohlenstoff, der eine immense innere Oberfläche besitzt.

Wir verwenden ausschliesslich Aktivkohle aus Kokosnussschalen. Im Unterschied zu Aktivkohle aus Steinkohle oder Holz hat sie eine besonders dichte Mikroporen-Struktur. Genau diese Mikroporen sind entscheidend, wenn es darum geht, kleine organische Moleküle aus dem Wasser zu binden, etwa Chlor-Verbindungen oder Pestizidrückstände.

Die Kokosnussschalen sind dabei ein Nebenprodukt der Kokos-Ernte. Statt sie zu verbrennen oder zu entsorgen, geben wir ihnen eine zweite Aufgabe.
- **Wie sie im Wasser wirkt**: Die Wirkung beruht auf einem Prinzip, das Chemiker Adsorption nennen. Schadstoff-Moleküle lagern sich an den Wänden der Poren an und bleiben dort haften. Anders als bei der Absorption werden sie nicht im Material aufgesogen, sondern an der Oberfläche festgehalten. Das ist auch der Grund, warum die Oberflächengrösse so entscheidend ist.

Vier Gramm dieser Aktivkohle haben eine innere Oberfläche von rund 6.400 Quadratmetern. Das ist die Fläche eines kompletten Fussballfelds. In einer Kini-Kartusche stecken 170 Gramm. Das ergibt eine adsorptionsfähige Fläche, die selbst hartnäckige Spurenstoffe aus dem Wasser ziehen kann.

> Vier Gramm Aktivkohle. Ungefähr so viel wie eine Briefmarke wiegt. Und genug Oberfläche, um damit ein Fussballfeld auszulegen.

Was die Aktivkohle aus dem Wasser herausnimmt:
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**Chlor und Chlor-Nebenprodukte.** Das sind die Stoffe, die für den typischen Geschmack von Leitungswasser verantwortlich sind. Sie werden zur Desinfektion eingesetzt, gehören aber nicht in ein Glas Trinkwasser.

**Pestizide und Herbizide.** Rückstände aus der Landwirtschaft, die sich über das Grundwasser verbreiten können. Studien zeigen Adsorptionsraten von 80 bis 85% für gängige Pflanzenschutzmittel.

**Hormon- und Medikamentenrückstände.** Diese Spurenstoffe gelangen über das Abwasser in den Wasserkreislauf. Kommunale Wasserwerke filtern sie nur teilweise. Aktivkohle bindet sie zuverlässig.

**Organische Verbindungen.** Dazu gehören flüchtige organische Stoffe wie Lösungsmittelreste oder Trihalogenmethane, ein Nebenprodukt der Chlorung.

> Die Aktivkohle aus Kokosnussschalen verändert dabei weder die Mineralien im Wasser noch greift sie in den pH-Wert ein. Sie entfernt das Unerwünschte und lässt das Erwünschte stehen.

Die Geschichte dahinter
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Aktivkohle ist eines der ältesten Filtermedien überhaupt. Schon im alten Ägypten wurde verkohltes Holz zur Wasserreinigung verwendet. Der eigentliche Sprung kam im 19. Jahrhundert, als Wissenschaftler verstanden, dass es nicht die Kohle selbst ist, die wirkt, sondern ihre Oberfläche.

Die Kokosnussschale wurde erst im 20. Jahrhundert als Rohstoff entdeckt. Heute ist sie der Standard, wenn es um die feinste und reinste Form der Aktivkohle für Trinkwasser geht. Sie verbindet zwei Dinge, die selten zusammenkommen: höchste Wirksamkeit und ein konsequent nachwachsender Rohstoff.

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